Schultertaschen, Seitenblick, Taschen
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Ein neues Taschenwerk nach Sturm, Regen, Blitz und Donner

Heute morgen saß ich mit einer Tasse Kaffee am geöffneten Fenster und lauschte der sonntäglichen Geräuschkulisse. Die Nachbarin, eine Frühaufsteherin, schimpfte mit ihrer Katze. In der Ferne fuhr ein Trecker und die Vögel gaben ihr Sonntagskonzert. Ansonsten herrschte Stille… . Nur der Wind, der zog geräuschvoll durch die Bäume und trieb Wolken, Möwen und blaue Fetzen vor sich her. Für kurze Zeit schien immer mal wieder die Sonne. Die Luft roch sauber, nach Meer und Sommer…

Ich weiß noch nicht, was ich davon halten soll, aber gestern kam er endlich…, der langersehnte Regen. Aber natürlich nicht leicht nieselnd, sommerlich, sondern kraftvoll, aggressiv mit Blitz und Donner, stürmischen Böen und unendlichen Wassermassen. Das Wasser konnte nach der langen Trockenheit nicht gleich im steinharten Boden versickern und so geschah es, dass binnen weniger Minuten rund ums Haus alles unter Wasser stand. Es fehlten nur noch Millimeter und das kühle Nass hätte sich seinen Weg in den tiefer liegenden alten Stall gebahnt… .

So lange haben wir auf den Regen gewartet und nun sind Brunnen und Regentonnen wieder randvoll. Der Garten muss erst mal nicht gewässert werden und vielleicht haben die vielen Herbstanemonen, die schon kurz vor dem Vertrocknen waren, doch noch die Kraft Blütenknospen zu bilden. Die Kolben des Zuckermais werden vielleicht noch ein bisschen dicker werden und das verdörrte Immergrün, dass ich ganz runtergeschnitten habe, könnte wieder frisch austreiben. Der Farn im Wäldchen wird sicher bald kleine hellgrüne, frische Wedel entrollen. Ja, diese Erfrischung war lange fällig!  Eigentlich alles gut, wenn es im Staudengarten nicht aussehen würde, als hätte ich dort eine Horde Rinder durchgetrieben. Abgeknickt, abgebrochen, flachgelegt, aus der Verankerung gerissen und wild durcheinandergewirbelt. Im hohen Staudenbeet, in dem die Stauden sich eigentlich gegenseitig stützen und halten sollen, da hat es den berühmten Dominoeffekt gegeben und sie haben sich gegenseitig in die Tiefe gezogen.

Es gibt also viel zu tun, das Aufräumen kann gleich morgen beginnen… . Es wird abgeschnitten, was nicht mehr zu retten ist und gestützt und geschient,  was noch einigermaßen in Form ist.

Das Wetter war heute eher kühl und durchwachsen. Das war eine gute Gelegenheit ein neues Taschenwerk fertigzustellen. Die Tasche ist mittlerweile in meinen Shop eingezogen. Dort erfahrt Ihr Näheres und es gibt auch noch ein paar Fotos zu sehen.

Einen guten Start in die neue Woche wünscht Edda!

 

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